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Freitag, 4. September 2009

Hongkong zieht alle Goldbestände aus London ab

Hongkong hat sich entschlossen, alle physischen Goldbestände aus den Depots in London abzuziehen. Die Goldbestände sollen nun im eigens geschaffenen Hochsicherheitstrakt am Flughafen Chek Lap Kok nach schweizer Vorbild gelagert werden.

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise gewinnt der Sicherheitsgedanke eine immer höhere Bedeutung, man habe aus den letzten Turbulenzen im Finanzsystem gelernt und möchte eigene Goldreserven gesichert wissen. Zudem soll durch diese Maßnahme der direkte Zugriff auf das Gold möglich werden.

Ansässige Händler und Finanzberater begrüßten die Entscheidung der chinesischen Regierung, damit reagiert sie letztendlich auf den Vertrauensverlust in ausländische Banken und in das globale Finanzsystem.

Kommentar:
Nicht nur, dass China nun eine konservativere Linie in Bezug auf Gold fährt, sie drängen die eigene Bevölkerung über das Propagandafernsehen dazu, sich umfangreich mit Gold einzudecken. In Deutschland ist es bereits seit Monaten für Privatpersonen schwierig, bei der Hausbank Gold zu erwerben, die Wartelisten sind lang. Man kann diese Flucht in Gold zunehmend als Indikator für kommende, schwierigere Zeiten sehen. Der Preisanstieg bei Gold seit Mittwoch unterstreicht das.

Dienstag, 24. Februar 2009

Verstaatlichung: Irlands Banken stehen vor dem Bankrott

David Begg, Generalsekretär des Irish Congress of Trade Unions (ICTU), meint, dass alle Banken Irlands in den kommenden drei Monaten verstaatlicht werden müssen.

Das liegt vor allem daran, dass die Banken die Liquiditätsspritzen zur Stabilisierung ihrer Bilanzen verwenden und nicht, wie angedacht, zur Ankurbelung der Wirtschaft.

Zudem sieht David Begg beunruhigende Faktoren in der Bevölkerung: Zum einen die Angst um die Arbeitsplätze und um die Existenzgrundlage, zum anderen die Wut darüber, dass sie nun etwas ausbaden müssen, was andere verschuldet haben.

Quelle

Montag, 16. Februar 2009

Lässt sich ein totaler Wirtschaftszusammenbruch noch verhindern?

Ed Balls, Minister und Vertrauter des britischen Premierministers Gordon Brown, warnt eindringlich davor, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise in die schlimmste Rezession seit 100 Jahren münden wird. Allein die bisherigen Auswirkungen der Wirtschaftskrise würden noch in 15 Jahren zu spüren sein.

Ed Balls warnt weiter, dass weltweit die Krise sich mit einem Tempo und einer Heftigkeit entwickelt, die nie zuvor wahrgenommen wurde. Auch das Ausmaß, in welchem Umfang die Banken Geld verlieren, wäre vor einigen Monaten nicht denkbar gewesen.

Weiter seien die Hilfspakete der Regierungen, aktuell das 787-Milliarden-Dollar-Paket der USA, sehr gefährlich für die globale Wirtschaft, da die Pakete zunehmend Elemente enthalten, welche die eigene Wirtschaft bevorzugen und nicht global ausgerichtet sind.

Quelle

Andere Quellen verlauten, dass allein in den EU-Ländern noch mehr als 18 000 000 000 000 Euro (18 Billionen) an Abschreibungen bei den Banken warten, was ungefähr die Hälfte des Wertes der Banken ausmacht. Sollte das stimmen, ist der "Rücktritt" von Glos nur zu verständlich und nur noch eine Frage der Zeit, wann das derzeitige Lügengerüst aus Untertreibungen und Unwahrheiten vollends zusammen bricht.

Wirtschaftskrise: Europa ist pleite!

Wer hat sich noch nicht darüber gewundert, dass es angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise in unseren Medien noch verhältnismäßig ruhig daher geht? Im Fernsehen läuft nur noch sanfte Berieselung zu den Themen Renovieren und Kochen, Sportnachrichten und Minnesänger tun ein Übriges. Wir befinden uns am Anfang einer der verheerendsten Wirtschaftskrisen, zumindest vom finanziellen Umfang her, aber in den offiziellen Nachrichten unserer etablierten Medien wird die gegenwärtige Lage stets nur tröpfchenweise und geschönt, wenn überhaupt, dargestellt.
Ist alles, was darüber hinaus geht, nur Panikmache?

Ich persönlich glaube eher, dass uns unsere Politiker nicht für mündig genug erachten, mit den harten Fakten umzugehen. Daher verschweigen sie uns all das, was eine Panik verursachen könnte. Unsere Politiker nennen das Krisenmanagement, ich nenne es Verrat, da wir bewusst manipuliert werden. Den die, die die tatsächlichen Fakten kennen, sind den Unwissenden klar im Vorteil und können dem entsprechend handeln.

Da ich in unserer deutschen Presse Objektivität und Informationsgehalt immer mehr vermisse, möchte ich allen Interessierten empfehlen, auch ausländische Presse zu lesen. Das gibt zwar auch keinen Anspruch auf die "echte Wahrheit", aber es erweitert oft die Sicht.

Z.B. stand im englischen Telegraph ein Artikel zu einem aktuellen 17-seitigem EU-Papier, welches das Ausmaß und den Umfang der gegenwärtigen Krise in der EU beschreibt. Demnach ist Europa pleite und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann die Bankrotterklärung für die EU erfolgt.

Ich habe zu diesem Thema einen sehr interessanten Artikel vom Kopp Verlag entdeckt, welcher die Situation noch ausführlicher und mit Quellenangaben beschreibt. Daher hier eine Leseempfehlung zur aktuellen Lage der Wirtschaftskrise (der Artikel ist von Udo Ulfkotte):

Streng geheim: Faule Wertpapiere für 18,1 Billionen Euro bei westlichen Banken

Gegenwärtig gibt es Experten, welche die Ausmasse dieser Krise wohl treffender beschreiben, als unsere Medien. Sie sprechen von der schlimmsten Wirtschaftskrise in den letzten 100 Jahren und davon, dass sie wohl noch in 15 Jahren zu spüren sei.

'This is the worst recession for over 100 years'

Montag, 9. Februar 2009

Wirtschaftskrise eskaliert: Führende Wirtschaftsländer in der Depression

Der Direktor Dominique Strauss-Kahn des "International Monetary Fund" erklärt, dass sich die führenden Wirtschaftsländer bereits in einer Depression befinden und dass sich die gegenwärtige Wirtschaftskrise noch verstärken wird, sollten nicht grundlegende Änderungen am jetzigen Finanzsystem erfolgen.

Aufgrund der immer noch bestehenden hohen Risiken im Finanz- und Wirtschaftsbereich, sind die schlimmsten Szenarien im Zuge der Wirtschaftskrise nicht mehr auszuschließen. Zumal den EU-Staaten finanziell am Ende sind (SN berichtete) und die Zinspolitik der Zentralbanken wirkungslos erscheint.

Der IWF hat seine Prognose für das durchschnittliche Wirtschaftswachstum auf 0,5 Prozent gesenkt, dem niedrigstem seit dem Zweiten Weltkrieg. Einige Länder richten sich bereits darauf ein, dass bisherige Hilfspakete und -maßnahmen nicht die erwünschte Wirkung zeigen.

Quelle

Freitag, 30. Januar 2009

US-Experte: Wirtschaftskrise bewusst von Wall Street provoziert

Jose Antonio Ocampo, Programmdirektor für wirtschaftliche und politische Enwicklung der Columbia University, warnt vor einem bevorstehenden Zusammenbruch der USA und des Dollars, begründet durch die Folgen der Wirtschaftskrise.

Die von den Finanzkräften der Wall Street bewusst provozierte Wirtschaftskrise, diene nur einem Zweck, nämlich eine national übergreifende Weltwährung zu etablieren, so Ocampo weiter.

Als einzigen Ausweg sieht Jose Ocampo nur die Verstärkung der Staatsgewalt im Finanz- und Wirtschaftsbereich. Zum Beispiel leide Russland zwar auch unter der Wirtschaftskrise, aber Bankenpleiten nach amerikanischem Vorbild blieben bisher aus.

Quelle

Wirtschaftskrise: Putin fordert ein Ende des Dollars als Weltwährung

Wladimir Putin ist der erste russische Ministerpräsident, der an dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teilnimmt. Sein Beitrag zu diesem Forum bestand in der Forderung, den Dollar als Weltwährung zu zerschlagen. Er sprach sich für eine neue globale Struktur der regionalen Mächte aus.

Angesichts des weltweiten Vertrauensverlustes gegenüber dem Dollar und der zusammengebrochenen Wall-Street-Investmentbanken im Zuge der Weltwirtschaftskrise, sei die ehemalige Dominanz der US-Währung nicht gerechtfertigt und bringt nun große Gefahren für die globale Wirtschaft mit sich.

Putin erklärte weiter: "Wir sind Zeugen einer wahrhaft globalen Krise, welche alle Rekorde schlägt. Der strategische Unterschied zur Großen Depression ist, dass im Rahmen dieser Globalisierung alle davon betroffen sind und nun dieser zerstörerischen Kraft ausgesetzt sind."


Quelle

Donnerstag, 29. Januar 2009

Wirtschaftskrise: 50 Millionen könnten arbeitslos werden

Bis Ende 2009 könnten aufgrund der wirtschaftlichen und finanziellen Kernschmelze weltweit im Zwei-Jahres-Rückblick 50 Millionen Menschen ihre Arbeit verloren haben, warnte nun die "International Labour Organization", was soziale Unruhen wahrscheinlich werden lässt.

Alle bisherigen Schätzungen gelten bereits als überholt und müssen deutlich nach oben hin korrigiert werden. IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn räumte ein, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise nur marginalen Erfolg hatte.

Die Wirtschaftskrise ist ein globales Problem, niemand kann sich den Auswirkungen entziehen. In Frankreich hat man sich für den heutigen Tag auf die Folgen des Generalstreiks eingestellt, welcher sich gegen die bisherigen unsozialen Maßnahmen der Regierung gegen die Wirtschaftskrise richtet.

Kommentar: In vielen "EU-Ost-Erweiterungen" laufen Demonstrationen, teilweise sogar Straßenschlachten. In Madagaskar zählt man bei bürgerkriegsähnlichen Zuständen bereits 85 Tote, weil sich das Volk infolge der Krise auflehnt. In Griechenland belagern Bauern seit Wochen Hauptverkehrsknotenpunkte, die Unruhen dort halten an. Islands Regierung wurde aus dem Amt gejagt und die USA haben oder bauen bereits Gefangenenlager für mehrere Millionen Menschen, die noch leer stehen. Was kommt noch?

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Dienstag, 27. Januar 2009

US-Wirtschaft befindet sich im freien Fall

Im vierten Quartal 2008 ist die US-Wirtschaft regelrecht zusammengebrochen. Gemessen am Brutto-Inlands-Produkt sanken die Wirtschaftsdaten mit einer seit 25 Jahren nicht gesehenen Geschwindigkeit.

"Die Realwirtschaft stürzte im vierten Quartal von einer Klippe, mit einen starken Rückgang der Beschäftigung, Produktion und Investitionen", schrieb ein Ökonomen der Wachovia. Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Trend im ersten Quartal '09 in Umfang und Geschwindigkeit anhält.

Angesichts der bisher bekannten Wirtschaftsdaten und der am kommenden Freitag erwarteten US-Konjunkturdaten, werden im Verlauf dieser Woche nur negative Wirtschaftsnachrichten erwartet.

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Mittwoch, 21. Januar 2009

Wirtschaftskrise: Großbritannien droht Pleite

Großbritanniens Bankenlandschaft steht trotz wiederholter Rettungspakete vor der totalen Verstaatlichung. Allein die britische Währung beschreibt die wirtschaftliche Lage, das englische Pfund marschiert von einem Tiefpunkt zum nächsten.

Mit der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Großbritannien verschlechtert sich auch zunehmend die Kreditwürdigkeit, so dass Großbritannien nun eine Herabstufung der Bonitätsbewertung zu erwarten hat. Eine solche Herabstufung hätte wohl ähnlich katastrophale Auswirkungen wie in Spanien.

Die Bank of England spielt bereits alle Trümpfe aus, so wird der Leitzins wahrscheinlich bis zum März auf 0,5 Prozent sinken. Dabei steht der Leitzins bereits jetzt auf einem historischen Tief. Zudem soll sie nun der Privatwirtschaft Liquidität zukommen lassen, indem sie Schrottpapiere aufkauft

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Montag, 8. Dezember 2008

Wirtschaftskrise: Deutsche Konjunktur von Infarkt gefährdet

Entgegen den Einschätzungen der Bundesregierung und führender Wirtschaftsforschungsinstitute, welche im kommenden Jahr trotz Wirtschaftskrise noch ein minimales Plus im Wirtschaftswachstum sehen, zeichnet die Bundesbank ein sehr düsteres Bild für 2009.

Im Zuge des halbjährlichen Wirtschaftsberichts der Bundesbank offenbaren sich gleich mehrere Anzeichen einer sich dramatisch verschlechternden Wirtschaftslage. Ein Ende der Rezession ist nicht in Sicht, für 2009 werden deutlich steigende Arbeitslosenzahlen erwartet und die Wirtschaft schrumpft stark.

Von der Binnennachfrage seien keine belebenden Impulse zu erwarten, zumindest kein weiterer Rückgang. Dagegen sei die Auslandsnachfrage schon jetzt weggebrochen, die sich abzeichnende Tendenz wird sich 2009 fortsetzen.

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Montag, 3. November 2008

Wirtschaftskrise: Weltweiter Seehandel bricht um 90 Prozent ein

Ein Großteil des weltweiten Handels wird über die Schifffahrt abgewickelt. Der führende Index auf diesem Gebiet ist der Baltic Dry Index (BDI), welcher die See-Frachtraten auf den wichtigsten Schifffahrtswegen der Welt beschreibt.

Genau dieser Index ist nun seit seinem Höchststand von knapp 12.000 Punkten im Mai 2008 auf gegenwärtig ungefähr 1.000 Punkten abgerutscht. Das bedeutet, dass der weltweite Transport auf dem Seewege in den letzten fünf Monaten um 90 Prozent zurückgegangen ist.

Betroffen sind vor allem Kohle, Getreide und Metalle. Der BDI spiegelt ausschließlich Massengüter wieder, keine Containerfracht.

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Montag, 13. Oktober 2008

Wirtschaftskrise: Die Opfer leben auf der Straße

Im Verlauf der Immobilien- und Finanzkrise verlieren immer mehr US-Bürger ihr Heim. In den USA gab es noch nie zuvor so viele Zwangsversteigerungen von Eigenheimen wie im Moment. Die Zuwachsraten bei Zwangsversteigerungen liegen über 50 Prozent.

Vielen Opfern der Finanzkrise bleibt nur noch ein Leben auf der Straße. Es entstehen immer mehr Zeltlager von Menschen, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Die staatlichen Notunterkünfte sind schon lange überfüllt. Das US-Sozialsystem ist nicht in der Lage alle Bedürftigen zu versorgen.

In Großbritannien müssen die Angehörigen von Verstorbenen die Beerdigungskosten im Voraus bezahlen, da die staatlichen Unterstützungsleistungen wochenlang auf sich warten lassen.

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